Aktuelles

09.05.2014
Schreiben Sie in unser neues Gästebuch und teilen Sie uns mit, wie es Ihnen ergangen ist! weiter

07.02.2014
Moderne Kinderwunschmedizin - das fertilitycenter in der Presse Lesen Sie hier den Artikel aus den Kieler Nachrichten weiter

Informationsabend für Kinderwunschpaare mit Praxisrundgang

Wann?
Jeder 1. Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr

weiter

Unsere Leistungen: hochmodern

Diagnostik und Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch

Hormonanalysen

Zum Leistungsangebot unseres Zentrums gehört die Messung und Beurteilung von Hormonen. Wenn Sie z. B. aufgrund einer Zyklusstörung oder einer vermuteten Hormonstörung eine Hormonanalyse durchführen lassen möchten, können Sie mit einem raschen Ergebnis rechnen, da nahezu alle Messungen im fertilitycenterkiel möglich sind.

Samenanalyse (Spermiogramm)

Die Untersuchung der Spermien des Mannes stellt einen wichtigen diagnostischen Schritt dar, der für den weiteren Weg einer Kinderwunschtherapie ganz entscheidend ist. Daher ist die Erstellung von fundierten Spermiogrammen von größter Wichtigkeit. Wir führen ausschließlich Analysen gemäß des international gültigen Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch. Unsere Messqualität lassen wir darüber hinaus in regelmäßigen Abständen durch eine objektive externe Qualitätskontrolle überprüfen (QuaDeGA). Für unsere Therapieempfehlungen berücksichtigen wir im fertilitycenterkiel ausschließlich Samenanalysen, die diesem Qualitätsanspruch entsprechen. Natürlich können Sie auswärtig durchgeführte Spermiogramme, die diese Qualitätsanforderungen erfüllen, mitbringen.

Hormonelles Anregen der Eizellreifung und Eisprungauslösung

Zu Beginn der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit steht die unterstützte Befruchtung (IVF, ICSI) normalerweise nicht an erster Stelle – sofern nicht eindeutige Gründe für diese Behandlung vorliegen. Zunächst kann es sinnvoll sein, den Hormonstatus durch eine medizinische Therapie zu optimieren. Das ist insbesondere bei Frauen mit Zyklusstörungen der Fall. Durch eine leichte Stimulation mit niedrig dosierten Hormonpräparaten können wir die Eizellreifung optimieren. Das medikamentöse „Auslösen“ des Eisprungs ermöglicht es zudem, den optimalen Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr zu bestimmen.

Polkörperdiagnostik (Genetische Eizelluntersuchung)

Ein hoher Anteil früher menschlicher Embryonen weist eine Fehlverteilung der Träger der Erbanlagen, der Chromosomen, auf. Daher sind viele natürlich oder in vitro – im Labor – entstandene Embryonennicht entwicklungsfähig: Sie führen also nicht zu einer fortbestehenden Schwangerschaft bzw. zu einer Geburt. Vielfach gehen sie noch vor der Einnistung zugrunde, beenden ihre Entwicklung nach der Einnistung unbemerkt oder führen zu einer Fehlgeburt (Abort). Eine Möglichkeit zur Untersuchung der genetischen Ausstattung der Eizelle, die in 95 % der Fälle für genetische Entwicklungsprobleme von Eizellen verantwortlich ist, bietet die Methode der Polkörperdiagnostik (PKD). Dabei wird der so genannte Polkörper, der ein genetisches Abbild der Eizelle enthält und wie ein kleiner „Satellit“ auf der Oberfläche der Eizelle sitzt, entnommen und einer genetischen Diagnostik zugeführt. Sollte die Zahl der Chromosomen im Polkörper abweichen, spricht dies für eine nicht intakte und entwicklungsfähige Eizelle. Zwar lässt sich die Chance auf eine Geburt mit dieser Methode mangels wissenschaftlicher Beweise bisher nur theoretisch und nicht sicher bewiesen erhöhen. Aber im Falle des Schwangerschaftseintritts können wir nach den vorliegenden Daten das für viele Paare sehr belastende Fehlgeburtsrisiko senken.

Assisted hatching (Schlüpfhilfe für Embryonen)

Eizellen und Embryonen sind von einer Schutzhülle, der so genannten „Zona pellucida“, umgeben. Um sich einnisten zu können, muss der entstehende Embryo diese Schutzhülle verlassen. Dieser Vorgang – auch als „schlüpfen“ (englisch: hatching) bezeichnet – erfolgt normalerweise im Blastozystenstadium. Unter bestimmten Umständen kann die Zona pellucida verhärtet oder übermäßig dick sein und dadurch ein Schlüpfen des Embryos erschweren oder gar verhindern – hier scheint das Alter der Frau eine wichtige Rolle zu spielen. Dank des technischen Fortschritts ist es heute aber möglich, das Schlüpfen zu erleichtern: Dazu schmelzen wir mit einem Laserstrahl ein winziges Loch in die Schutzhülle, ohne die Entwicklung des Embryos zu beeinträchtigen.

Blastozystentransfer (Verlängerte Embryokultur)

Bei einer Blastozyste handelt es sich um einen Embryo, der nach zahlreichen Zellteilungen bereits aus etwa 64 bis 128 Zellen besteht. Dieses fortgeschrittene Entwicklungsstadium erreichen menschliche Embryonen bei optimaler Entwicklung etwa an Tag 5 oder 6 nach der Eizellentnahme. Da Embryonen also länger in vitro – im Labor – bleiben, spricht man auch von „verlängerter Embryokultur“. Eine optimal entwickelte Blastozyste hat eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit sich einzunisten und damit zu einer Schwangerschaft zu führen. In Deutschland ist es im Embryonenschutzgesetz vorgeschrieben dass sich nur maximal drei befruchtete Eizellen zum Embryo weiterentwickeln dürfen. Diese müssen bereits am Tag nach der Eizellgewinnung ausgewählt werden, also noch vor der ersten Zellteilung. Die Blastozystenkultur bietet den Vorteil, dass sich durch sie der Erfolg der laufendenTherapie besser einschätzen lässt und die Embryonen zu einem natürlicheren Zeitpunkt in die Gebärmutter gelangen.

Kryokonservierung und Lagerung befruchteter und unbefruchteter Eizellen sowie von Eierstocksgewebe

Wenn bei einer IVF- oder ICSI-Behandlung überzählige Eizellen gewonnen werden können, die nicht unmittelbar in die Gebärmutter übertragen werden sollen, müssen wir diese nicht verwerfen. Vielmehr können überschüssige Eizellen bei -200°C in flüssigem Stickstoff beliebig lange gelagert werden, um zu einem späteren Zeitpunkt in die Gebärmutter übertragen zu werden. Dies kann z.B. bei nicht erfolgreicher Erstbehandlung oder auch nach einer erfolgreichen Behandlung und Geburt sinnvoll sein. Der Vorteil ist, dass wir für die Behandlungsfortsetzung dann sehr einfach auf diese Eizellen zurückgreifen können, eine erneute Eierstockstimulation und Eizellentnahme entfallen. Befruchtete und heute sogar unbefruchtete Eizellen sind im flüssigen Stickstoff unbegrenzt lagerfähig, da durch die extrem niedrige Temperatur alle biologischen Prozesse zum Erliegen kommen. Eine Eizellalterung, die zu einem Qualitätsverlust führen würde, gibt es nicht.
Die Verfahren der Kryokonservierung von Eizellen kommen insbesondere auch für Frauen infrage, die z. B. aufgrund ihrer beruflichen Planung in absehbarer Zeit noch keine Familie gründen wollen und möglicherweise in ein Alter geraten, in dem die natürliche Fruchtbarkeit bereits deutlich sinkt. Mit Hilfe eingefrorener Eizellen bleibt diese erhalten. Daher ist dieses Verfahren auch als „Zeugungsreserve der Frau“ im Fall einer anstehenden Chemo- oder Strahlentherapie anwendbar, um die dadurch drohende Unfruchtbarkeit abzuwenden.
Heute ist auch bereits die Gewinnung und Lagerung von Eierstockgewebe, das tausende von unreifen Eibläschen speichert, möglich. Hierzu führen wir eine ambulante Bauchspiegelung durch und frieren das Gewebe anschließend ebenfalls in flüssigem Stickstoff ein.

Kryokonservierung und Lagerung von Spermien und Hodengewebe

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit an, Samenproben oder auch Hodengewebe in flüssigem Stickstoff für eine spätere Verwendung einzufrieren. Dies kann z. B. bei Abwesenheit des Partners im Rahmen einer unterstützten Befruchtung durch das ICSI-Verfahren notwendig sein, ferner bei Samenproben mit grenzwertig geringen Spermienkonzentrationen als „Notreserve“ für zukünftige ICSI-Versuche oder auch zur Anlage einer „Zeugungsreserve“ vor einer Hoden schädigenden Chemo- oder Strahlentherapie.

Lesen Sie weiter:
Unsere neuartigen Methoden

Besuchen Sie uns auch bei facebook