Aktuelles

28.07.2014
Neu im fertilitycenter Kiel: Akupunktur und Naturheilkunde in der Kinderwunschmedizin weiter

07.02.2014
Moderne Kinderwunschmedizin - das fertilitycenter in der Presse Lesen Sie hier den Artikel aus den Kieler Nachrichten weiter

Informationsabend für Kinderwunschpaare mit Praxisrundgang

Wann?
Jeder 1. Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr

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Zusatzleistungen für Individuelle Behandlungen

Die Kryokonservierung – Einfrieren überzähliger Ei-, Samenzellen, Hoden- oder Eierstocksgewebe

Wenn sich bei der IVF- oder ICSI-Therapie mehrere Eizellen befruchten lassen, besteht die Möglichkeit, sie über mehrere Jahre durch Einfrieren in Flüssigstickstoff bei -200°C aufzubewahren – „kryokonservieren“. Bei den Eizellen im Vorkernstadium ist die Samenzelle bereits erfolgreich Eizelle eingedrungen, die Verschmelzung mütterlicher und väterlicher Erbanlagen hat jedoch noch stattgefunden. Diese Eizellen können zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut und nach ihrer Weiterentwicklung als Embryonen in die Gebärmutterhöhle übertragen werden.

Die Methode der Vitrifikation ist auch für Frauen geeignet, die sich ihren Kinderwunsch aus privaten beruflichen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt erfüllen möchten. So können sie sichergehen, ihre Eizellen eine gute Qualität haben und den altersbedingten Prozess vermeiden. Auch Samenzellen können problemlos kryokonserviert werden, damit sie am Tag der geplanten Befruchtung sicher zur Verfügung stehen. Hodengewebe hingegen muss dann eingefroren werden, wenn beim Mann keine zeugungsfähigen Samenfäden zu finden sind. Auch Eierstocksgewebe kann heute eingefroren werden, beispielsweise bei Krebspatientinnen, die ihre Fruchtbarkeit trotz Bestrahlung oder Chemotherapie erhalten wollen.

Das von uns ausschließlich verwandte Einfrierverfahren nennt sich „ultraschnelles Einfrieren“ oder Vitrifikation. Bei diesem nahezu verlustfreien Verfahren wir die Kristallbildung beim Einfrierprozess ein extrem schnelles Gefrieren verhindert. Die Methode ist auch besonders gut für die Konservierung von unbefruchteten, reifen Eizellen geeignet. Unbefruchtete Eizellen lassen sich mit herkömmlichen Verfahren, dem „langsamen Einfrieren“, schlecht kryokonservieren. Daher verwenden wir diese Technik auch häufig bei jungen Tumorpatientinnen, die oft noch nicht in einer stabilen Paarbeziehung leben und ihre Eizellen vor den Folgen einer Chemo- oder Strahlentherapie bewahren wollen. Mehr dazu erfahren Sie auch unter dem Menüpunkt Fertilitätserhalt.

Die Kryokonservierung
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Die Kryokonservierung

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Der Auftauzyklus – Eine wichtige zusätzliche Schwangerschaftschance

Diese Behandlung ist mit einem verhältnismäßig geringen zeitlichen Aufwand verbunden und bietet Ihnen eine gute zusätzliche Chance, schwanger zu werden. Das Augenmerk liegt dabei auf dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Dazu wird zunächst das körpereigene, natürliche Hormon Östrogen in Tabletten- oder Pflasterform zur Verbesserung des Wachstums der Gebärmutterschleimhaut eingenommen.
Da jede Embryoübertragung zum optimalen Zeitpunkt im Zyklus erfolgen muss – so ist die Wahrscheinlichkeit einer Einnistung hoch – führen wir in den meisten Fällen nach etwa zwei Wochen eine einmalige Hormon- und eine Ultraschalluntersuchung zur Messung der Gebärmutterschleimhautdicke durch. Wenn die Schleimhaut sich ausreichend entfaltet hat, erhalten Sie zusätzlich ein natürliches Gelbkörperhormon (Progesteron), das Sie als Gel oder Kapsel in die Scheide einführen. Dieses bewirkt eine Umwandlung der entfalteten Gebärmutterschleimhaut und sorgt für deren Einnistungsbereitschaft. Etwa zwei bis drei Tage nach Beginn der Gelbkörperhormongabe erfolgt die Embryoübertragung . Etwa zwei Wochen danach können wir durch eine Hormonuntersuchung eine Schwangerschaft feststellen.

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Laser Assisted Hatching – Verbessern der Schwangerschaftsrate durch „Schlüpfhilfe“

Laser Assisted Hatching
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Laser Assisted Hatching

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Blastozystenkultur

Eine Blastozyste ist ein Embryo im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium an Tag 5 oder 6 nach seiner Entstehung. Bei der Blastozystenkultur werden Embryonen also nicht wie allgemein üblich am dritten, sondern erst am fünften oder sechsten Tag in die Gebärmutterhöhle übertragen. Nur etwa 40 % aller Embryonen erreichen in ihrer Entwicklung überhaupt das Blastozystenstadium.
Einerseits hat die Blastozytenkultur also diagnostischen Charakter, da sich damit herausfinden lässt, ob die eigenen Embryonen sich überhaupt bis zu diesem Stadium weiterentwickeln. Andererseits wird vermutet, dass sich durch einen späteren Transfer, die Abstimmung (Synchronisierung) zwischen Gebärmutter und den übertragenen Embryonen verbessert. Es liegen Studien vor, die eine höhere Schwangerschaftsrate nach einem „Blastozystentransfer“ berichten. Wir bieten die Blastozystenkultur auf Wunsch und speziell für Paare an, die bereits zwei bis drei erfolglose IVF-Zyklen absolviert haben.

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Die Polkörperbiopsie

Mit der Polkörperdiagnostik ist es möglich, auf die Anzahl der in der Eizelle vorhandenen Chromosomen zu schließen, so dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit „gesunde“ Eizellen nach der Befruchtung für den anstehenden Embryotransfer zur Verfügung stehen. Die Polkörperdiagnostik wird eingesetzt, um

Das Verfahren wurde entwickelt, um der Frage auf den Grund zu gehen, warum sich nur ein geringer Teil der übertragenen menschlichen Embryonen einnistet. Wissenschaftler nehmen unter anderem an, dass genetische Veränderungen des Embryos eine wesentliche Ursache sind. Außerdem ist bekannt, dass ca. 70 % aller Fehlgeburten genetische Ursachen haben und diese Fehler hauptsächlich aus Eizellen stammen. So lassen sich in ca. 40 % der Eizellen genetische Auffälligkeiten nachweisen, die eine spätere Einnistung des Embryos verhindern oder nach einer Einnistung zu Fehlgeburten führen können. Dieser Anteil kann bei älteren Frauen sogar bis zu 70 % betragen.
Samenfäden dagegen tragen dagegen selten zu genetischen Veränderungen bei, da nur ca. 3 % aller Samenfäden Chromosomenveränderungen aufweisen. Auch in der späteren Entwicklung eines Embryos kommt es selten zu weiteren Erbschäden. Aufgrund dieser Informationen kann es sinnvoll sein, die genetische Ausstattung der Eizelle durch eine spezielle Untersuchungsmethode – die Polkörperuntersuchung – zu bestimmen. Der Polkörper ist eine kleine runde Struktur, die innerhalb der Eizell-Hülle liegt und ein genetisches Spiegelbild der Eizelle enthält – d. h., durch die in ihm enthaltenen Erbinformationen lassen sich Rückschlüsse auf die in der Eizelle enthaltene Erbinformation ziehen. Der Polkörper entsteht im Rahmen der Eizell-Reifung quasi als „Abfallprodukt“ und ist für die weitere Eizell-Entwicklung nicht mehr von Bedeutung. Daher lässt sich der Polkörper auch für eine genetische Diagnostik nutzen.

Die Polkörperbiopsie
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Die Polkörperbiopsie

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Die „TESE“ - Gewinnung von Samenfäden aus Hodengewebe

Wenn bei einem Mann Samenzellen gebildet werden, das Sperma jedoch nicht auf natürlichem Wege nach außen gelangen kann – beispielsweise aufgrund eines erworbenen Samenleiterverschlusses oder einer angeborenen Fehlbildung – können Samenfäden durch einen einfachen operativen Eingriff auch direkt aus dem Hoden gewonnen werden. In diesem Fall spricht man von „TESE“ (TEstikuläre SpermienExtraktion). Dieses Verfahren wird in der Park-Klinik am Schreventeich als ambulante Operation durch unseren urologischen Kooperationspartner Dr. Nürnberg durchgeführt.

Die TESE
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Die TESE

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