Aktuelles

26.05.2015
Hervorragende Schwangerschaftsraten im fertilitycenter Kiel weiter

07.02.2014
Moderne Kinderwunschmedizin - das fertilitycenter in der Presse Lesen Sie hier den Artikel aus den Kieler Nachrichten weiter

Informationsabend für Kinderwunschpaare mit Praxisrundgang

Wann?
Jeder 1. Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr

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Mögliche Risiken

Gemeinsam können wir die Risiken minimieren

Wie bei jeder medizinischen Behandlung oder jedem medizinischen Eingriff können auch im Rahmen von Kinderwunschbehandlungen Nebenwirkungen auftreten –insgesamt gilt die Kinderwunschmedizin heute aber als risikoarm. Da wir eine umfassende Aufklärung für selbstverständlich und wichtig halten, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einen Überblick geben.


Psychischer Stress und Gefühlsschwankungen

Eine Kinderwunschbehandlung bedeutet Zeitaufwand und erfordert Geduld. Dazu kommen unter Umständen Gefühlsschwankungen durch den Wechsel von Hoffen und Bangen, Freude und Enttäuschung. Diese Situation kann zu seelischem Stress führen. Das Team des fertilitycenterkiel unterstützt und begleitet Sie professionell und persönlich in ausführlichen Gesprächen. Wir nehmen uns Zeit für Sie und behandeln Sie in einer angenehmen, ruhigen Atmosphäre. Alle Schritte der Therapie können zudem mit entspannender Akupunktur und Naturheilkunde begleitet werden. Sie können versichert sein: Sie sind mit Ihren Fragen, Sorgen und Ängsten nicht allein. Sprechen Sie mit uns!

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Gerinnungsstörungen

Ein seltenes Risiko stellt die Entwicklung eines venösen Gefäßverschlusses durch ein Blutgerinnsel, eine sogenannte Thrombose, dar. Dieses Risiko ist – ähnlich der Situation in einer Schwangerschaft – aufgrund erhöhter Hormonspiegel und einer möglicherweise stärkeren Blutkonzentration erhöht. In sehr seltenen Fällen kann sich ein Blutgerinnsel aus einem Gefäß lösen und verschleppt werden: eine Embolie. Zur Vorbeugung empfehlen wir Ihnen leichte körperliche Aktivität und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unter einer hormonellen Therapie. Außerdem fragen wir Sie nach früheren Gerinnungsstörungen oder Thromboseneigung in Ihrer Familie, um Ihnen dann während der Kinderwunschbehandlung eine gezielte blutverdünnende Therapie zu verordnen (die so genannte „Thrombosespritze“).

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Vorzeitiger Behandlungsabbruch

In weniger als 5 % aller Behandlungszyklen können keine Embryonen übertragen werden, da die Behandlung vorzeitig abgebrochen werden muss. Eine Embryonenrückgabe kann ausbleiben, wenn

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Nebenwirkungen der Follikelpunktion
Die Eizellentnahme (Follikelpunktion) ist einer der kleinsten gynäkologisch-operativen Eingriffe und bringt daher auch nur sehr selten Risiken mit sich. Theoretisch könnten Blutungen, Organverletzungen, Infektionen oder auch selten narkosebedingte Nebenwirkungen auftreten. Kommt es zu solchen Nebenwirkungen, werden wir sie sofort behandeln und intensiv beobachten. Dabei ist von großem Vorteil, dass wir mit der Park-Klinik Kiel eines der leistungsfähigsten gynäkologischen Krankenhäuser Norddeutschlands selbst betreiben.

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Überstimulationssyndrom der Eierstöcke

Ziel der Hormontherapie im Rahmen einer künstlichen Befruchtung ist das zeitgleiche Heranreifen mehrerer Eizellen. Trotz sorgfältiger Ultraschall- und Hormonkontrollen kann es in seltenen Fällen zu einer Überreaktion der Eierstöcke mit Wachstum zu vieler Eibläschen kommen. Das daraus möglicherweise resultierende „Überstimulationssyndrom“ ist mit einer deutlichen Vergrößerung der Eierstöcke, Unterbauchschmerzen sowie hohen Östrogenwerten im Blut verbunden, die zu einer vermehrten Gefäßdurchlässigkeit führen. Wasseransammlungen im Bauch, Druckgefühl und Atemprobleme können die Folge sein. Durch die Blutkonzentration entsteht ein erhöhtes Thromboserisiko. Die Symptome sind jedoch meist einfach und gut zu behandeln und bilden sich oft in wenigen Tagen wieder vollständig zurück.

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Mehrlingsschwangerschaft

Um die Erfolgs-Chance des IVF-Verfahrens zu erhöhen, werden meist zwei, maximal jedoch drei Embryonen in die Gebärmutter übertragen. Einerseits lässt sich damit die Chance zum Eintritt einer Schwangerschaft erhöhen, andererseits steigt damit auch die Möglichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft. Dies sind generell Risikoschwangerschaften mit einer gesundheitlichen Gefährdung für Mutter und Kinder, von denen einige vorzeitig als Fehl- oder Frühgeburten enden. Oberstes Ziel unserer Behandlung ist die gesunde Einlingsschwangerschaft. Um das zu erreichen, empfehlen wir bei Patienten bis zum 37. Lebensjahr die Rückgabe von maximal zwei Embryonen. Erst wenn Sie über 37 Jahre alt sind, besprechen wir mit Ihnen die Möglichkeit, drei Embryonen zu transferieren. Trotzdem können wir das Auftreten von Mehrlingsschwangerschaften nicht immer ganz ausschließen.

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Fehlgeburt und Eileiterschwangerschaft
Altersabhängig enden ca. 10 bis 30 % aller Schwangerschaften frühzeitig in einer Fehlgeburt. Das Alter von Kinderwunschpatienten liegt durchschnittlich relativ hoch – und mit erhöhtem Alter steigt die Fehlgeburtenrate naturgegeben an. Damit müssen auch wir bei unseren Kinderwunschbehandlungen rechnen. In den meisten Fällen handelt es sich ursächlich um genetische „Kopierfehler“, die während der täglichen tausendfachen Zellteilungen im wachsenden Embryo auftreten. Dies wird dann von der Natur erkannt und die frühe Schwangerschaft automatisch beendet – ein sehr schmerzhafter, aber auch „schützender“ Eingriff der Natur.

In 1 bis 2 % aller Schwangerschaften kann zudem eine „Eileiterschwangerschaft“ – eine außerhalb der Gebärmutter wachsende, extrauterine Gravidität (EUG) – auftreten. Diese muss in jedem Fall medizinisch, entweder operativ oder medikamentös, behandelt werden. Durch die enge Kooperation mit unserem Zentrum für operative Gynäkologie (Ärztlicher  Leiter: Dr. med. Gunther Dreyer) und unsere eigene gynäkologische Spezialklinik (Park-Klinik Kiel link) bieten wir Ihnen hierfür maximale Sicherheit.

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Fehlbildungen

Die Gesundheit des Kindes ist unser oberstes Ziel. Dennoch lässt sich das Risiko eines genetisch vererbten oder spontanen Defektes leider auch im Rahmen einer Kinderwunschtherapie nicht ausschließen. Wir wissen heute, dass die Fehlbildungsrate bei Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch generell erhöht ist, und zwar unabhängig davon, welche Form der Kinderwunschbehandlung angewendet wurde. Das bedeutet, dass das erhöhte Fehlbildungsrisiko bei diesen Paaren eher eine allgemeine Folge der verminderten Fruchtbarkeit und weniger eine Folge der angewendeten Behandlungsmethode ist.
Aber: Das Auftreten von Fehlbildungen bei den Kindern wird vor allem auch im Zusammenhang mit dem ICSI-Verfahren immer wieder untersucht. Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) stellt heute die am häufigsten verwendete Methode der künstlichen Befruchtung in Deutschland dar. Das Verfahren wurde 1992 eingeführt und 10 Jahre später als Routinemethode in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen. Nach langjähriger Erfahrung wissen wir heute, dass die Methode an sich sicher ist. Dennoch zeigen auch aktuelle Studienergebnisse, dass Kinder nach ICSI-Behandlung im Vergleich zu Kindern nach IVF-Behandlung ein höheres Fehlbildungsrisiko haben.

Aufgrund der beschriebenen Risiken bei Kinderwunschbehandlungen ist uns die enge Kooperation mit unserem Zentrum für Pränatalmedizin  (Ärztlicher Leiter: Dr. med. Stefan Völckers) und der Humangenetischen Sprechstunde (interner link zur Untersiete „Professionelles Netzwerk“) (Ärztlicher Leiter: Dr. med. Ralf Glaubitz) in unserem Hause auch so besonders wichtig.
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